Alex Masardo promovierte 2008 an der Universität Bath. Seine vom ESRC geförderte Arbeit untersuchte vergleichend, wie Väter das Zusammenleben ihrer Kinder in Großbritannien und Frankreich gestalten. Er ist an der Fakultät für Erziehungswissenschaften, Gesundheitswissenschaften und Naturwissenschaften der Universität Gloucestershire (Großbritannien) tätig, wo er von 2017 bis 2023 die Fachgruppe „Frühe Kindheit und Bildung“ leitete. Er hatte Positionen an den Universitäten Bath und Birmingham inne und war Gastwissenschaftler sowie Ehrenmitglied am ANU Centre for Social Research and Methods, Centre for the Analysis of Social Policy und Centre for the Study of Global Ethics. Außerdem war er internationaler Gastprofessor an der Universitas Ahmad Dahlan (Indonesien). Er hat an geförderten Forschungsprojekten des AHRC, HEA, SEDA, HEFCE und Erasmus mitgewirkt; besonders hervorzuheben ist seine Entwicklung und Leitung des AHRC-Netzwerks „Familien nach Trennung und Zusammenleben“ (2010–2012). Alex unterrichtet ein breites Spektrum an Bachelor- und Masterstudiengängen, betreut zahlreiche Doktoranden und forscht an der Schnittstelle von Familie, Kindheit, Bildung und Politik. Er hat kürzlich ein vom British Council gefördertes Projekt zu frühkindlicher Bildung und inklusiver Erziehung (2023–24) mit Kollegen in Indonesien abgeschlossen und entwickelt derzeit ein Arbeitsprogramm zu virtuellem Austausch und kollaborativem internationalem Online-Lernen. Alex ist Mitglied mehrerer Fachgesellschaften, Fellow von Advanced HE und war redaktionell für das „Journal of European Social Policy“, „Social Policy and Society“, das „Journal of Family Studies“ und „Children Australia“ tätig. Er ist Co-Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees der 7. Internationalen ICSP-Konferenz zum Thema „Gemeinsame Elternschaft“.